Der Weltstar Hildegard Knef, Ikone des Films und des Gesangs, vom deutschen Publikum gleichermaßen geliebt und gehasst. Im Hintergrund des zerbombten Berlins baute sie ihre Schauspiel- und Gesangskarriere auf, immer im Kampf gegen den Ruf der Verruchtheit, den ihr neben ihrem selbstbestimmten Lebensstil auch die erste filmische Nacktszene beeinhaltete. Zum Ende des viel zu lang gehaltenen Filmes mag Regisseur Kai Wessel noch nicht einmal auf das Uralt-Klischee vom zerschmissenen Schminkspiegel verzichten.
Heike Makatsch überzeugt nicht nur stimmlich und äußerlich als erstaunlich verinnerlichte Knef, sondern bemüht sich um das, was dieser Film partout nicht leisten will: Wandlung, Entwicklung, Tragik und Tiefe. Diese Glanzleistung ist gefangen in einem weiteren Stück Konfektionskino aus Deutschland, das langatmig inszeniert, orchestriert und letztlich auch produziert ist.
Die Story:
“Hilde” beleuchtet die Zeitspanne zwischen 1943 und 1966 im Leben der Diva Hildegard Knef und zeigt die wichtigsten Lebensstationen des einstigen Weltstars.
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