Erster Gedanke zu Köln ist der Dom. Mehr eigentlich nicht. Doch zum Rhein zufahren um Silvester zu feiern, klingt ein wenig absurd, gerade wenn man in Berlin wohnt und weiß, das zum Jahreswechsel 2 Millionen Touristen in die Stadt einfallen um die Parties des Jahres zu feiern.
Ich tat es trotzdem. Vermummt in 5 Lagen Klamotten zog es mich ins Rheinenergiestation zum Rheinfeiern. Die Fantastischen Vier und Clueso luden ein zum Jumpen um die 0 Grad. Der Glühwein tat sein übriges und ein Bier zum fröhlichen Countdown war eine Neuheit. Keine Neuheit war es das die Fantastischen Vier in 2009 ihr 20jähriges Bandjubiläum feierten und ihren HipHop von und mit dem Orchester des nationalen und akademischen Bolschoitheaters der Republik Belarus neu arrangieren ließen. Nun ist die Vorstellung nicht neu, Sounds die nicht zusammenpassen doch zu vereinen und sich über das (fast) neue Musikstücke zu freuen. Das im Herbst veröffentlichte Livealbum „Heimspiel“ spielt 2 Stunden das, was mir zu Silvester um die Ohren flog. So startete ich mit populären Körperbewegungen in 2010 mit 20.000 Watt Beschallung und textsicheren Chören von Kölner und Zugereisten. Nach dem Knall wog das Stadion zum Wiener Walzer der Minsker in ein neues Jahrtausend, in dem wie man munkeln hört, es auch ganz frische Töne der Vier geben wird.
Und so wars in Bildern oder gleich in Bild und Ton von Thomas D himself.
P.S. Köln ist ein Domdorf. Man ist schnell durch. Eine Station kann ich dennoch aus vollem Zuckerherzen empfehlen: Royal Cupcakes.



zimtsternin schrieb
War also gut, höre ich da raus. Sehr schön.
Und was seh ich da? Ihr habt ein mobile Theme? Wie geht denn sowas?
Leichtmatrose Hannes schrieb
Ja! Es war ganz großartig, Silvester mal so unkonventionell zu feiern. Und Köln, nunja, die Klischees treffen eigentlich alle zu.