Archive for ‘Lotten’

Januar 29th, 2012

Thx God for the Boyfriendjeans

Bevor hier empörte Rufe ertönen – ja wir haben über dieses kleine, zauberhafte Fleckchen in der Hansestadt schon einmal berichtet.

Als wir uns im Juli 2011 das erste Mal auf die Fensterbank der Tarterie gekuschelt haben, war es ein kleiner, flüchtiger Sommerflirt.
Es folgte im Winter ein 6-Stündiges Sit-In mit rauen Mengen an weißem Glühwein und dem Gefühl nie wieder Richtung Hauptstadt aufbrechen zu wollen.

Die Lotten waren verliebt.

Verliebt in das französisch-warme Ambiente, den weltbesten Tartes, Quiches, Süppchen und dem charmantestem Hansemann, der uns bisher über den Weg gelaufen ist.

Nicht nur die anbetungswürdige Vielfalt der Speisekarte ist den Weg nach St. Pauli wert, sondern auch die verschiedenen kleinen Events in der gemütlichen Tarterie.
Zum Beispiel findet jeden zweiten Sonntag ein Kiez-Küchen-Konzert statt, bei dem wechselnde Bands unplugged und live die Wände wackeln lassen.

Das nächste Highlight findet schon am kommenden Dienstag, den 31.01.2012 statt.
Dann ist Burgermeisternacht auf dem Kiez.
Es gibt Hack in allen Farben & Formen und für jeden Geschmack.
Elli & Fabio schwingen den Kochlöffel und ihr dürft bei Bier & Cola schnacken bis der Hosenknopf abplatzt.

Mehr Infos gibt es hier.

Die Tarterie findet ihr mitten auf St. Pauli, in der Paul-Roosen-Str.31, in 22767 Hamburg.

Haut rein und denkt an uns, wenn ihr die selbstgemachte Limonade & die Pariser Hackstulle probiert!

Dezember 31st, 2011

2011

Es gab schon bessere Jahre, aber auch mächtig Schlechtere. Vorgestern standen wir auf dem S-Bahnhof und Manja sagte: “Ich glaube wir sind erwachsen geworden.” Ja, dieses Jahr hatte viel von Erwachsenwerden; Entscheidungen, Enttäuschungen, Freuden, Plänen und Taten. Und ich konnte nur nicken, sie hatte recht.

Ich habe 2011 ein komplett neues Leben begonnen. Mit neuer Wohnung, neuem Job, ein Leben zu Zweit, ein Leben ja sogar zu Dritt. Ich war in Russland(!), habe mich 3 Tage lang nicht geduscht und ich fühle mich heute am 31.12.2011 scheiße glücklich. Das war nicht immer so, denn ich habe auch gelitten. Auch wenn es nicht mein eigenes Leid war, fühlte es sich genauso an. Es ist auch ein Jahr der Freundschaft. Und deshalb möchte ich um so mehr Danke sagen, an meine Herzensmenschen (ihr wisst wer ihr seid) und weiter Kraft schenken. Ich freue mich auf 2012. Es wird viel passieren, ich bin auf der richtigen Straße des Lebens und ich möchte Euch Herzensmenschen mitnehmen. Mit ganz viel Liebe ein wunderbares 2012 für Euch Alle!

August 28th, 2011

Ich wollte einen Roman schreiben …

… als das erste Mal das Thema “Wir suchen eine gemeinsame Wohnung” aufkam. Wir wissen ja alle – Frauen sind die Venus, Männer der Mars. Das trifft zu. Bei uns hieß das explizit: Zwei ausgewachsende Individualisten, die ihren eigenen Kopf haben und beide die letzten Jahre jeweils in unterschiedlichen (erschwerend durch Süd-Nord-Trennung), liebgewonnenen Berliner Kiezen in einer Dachgeschosswohnung gehaust haben. Ja, die beiden Menschen wollen nun zusammen ziehen. Es klingt kompliziert, ist es auch.

Wir wussten das und deshalb tasteten wir uns nur ganz vorsichtig ran an die Immobilienanzeigen der einschlägigen Portale. Wochenlang Bilder gucken, Beschreibungen lesen, Bedürfnisse und Wünsche (wir wissen jetzt Wünsche sind nicht dasselbe wie Bedürfnisse) sammeln und Prioritäten stecken.

Die letzten 30 ähhh 28 Jahre Wohnerfahrungen – die Liebe zur Badewanne, Parkettboden und Balkonen haben Menschenbeziehungen überlebt. Die Couch, die Wände, sie kennen die Geschichten, Gespräche und Parties und haben uns immer ein Zuhause geboten. All das stopften wir in unseren gemeinsamen Wünschesack. Geschüttelt mit Neugierde blieben wir wochenlang dann doch immer an einem Objekt hängen: Der Alten Mälzerei Pankow.

In der Neuen Schönholzer Straße, wo der Nürnberger Investor „Terraplan“ das finanzielle und abenteuerliche Kunststück fertigbrachte, das Industriedenkmal der alten Mälzerei mit ihren märchenhaften Schornstein-Türmchen am Rande der Mühlenstraße um- und auszubauen. Keiner wollte die gelben Backsteinziegelbauten haben, bis die wagemutigen Franken kamen, fast 40 Millionen Euro investierten und mit einem Potsdamer Architekten 140 Wohnungen mit Größen von 45 bis 270 Quadratmetern ausbauten. „Ich bin hier einfach nur happy“, sagt Karin Sparmann, die vor ein paar Monaten eingezogen ist. Seither gibt es einen regelrechten Run interessierter Schaulustiger mit vielen Fragen, „manche Wohnungen sind bis zu sechs Meter hoch“, erklärt die glückliche Mieterin, „gewölbte Decken, exklusive Ausstattung, Parkett, Bäder inmitten der Stube, alles vom Feinsten. (Tagesspiegel.de, 08.06.2011)

Mitten im Wohnzimmer Nach einer(!!!) Besichtigung und nur 3 (!!!) unterschiedlichen Wohnungen hat uns das Gebäude “Minervasuiten” auf dem Gelände überzeugt. Der Baubschnitt, der aktuell noch fertig gestellt wird (andere Teile der Mälzerei sind seit mehreren Monaten bewohnt), hielt eine Erdgeschosswohung frei, die sich mit Privatgarten und 4,50 m Deckenhöhe flux in unser Herz geschossen hat. In der Wohnhalle, in dem wir später Küche, Esszimmer und Wohnen vereinen, stand früher Kessel und Ofen für das Malz der Schultheiss Brauerei. Unter dem Motto “Pure Vernunft darf niemals siegen” (Yeah, Die Sterne!) haben wir Nägel mit Köpfen gemacht, Mietvertrag unterschrieben und bereiten nun unsere Umzüge der beiden zwar schönen, aber jetzt doch schon fast langweiligen Dachgeschosse in 5 Wochen vor.

Der alte Kohleneingang Ab 01.10. erwartet uns der alte Industriecharme, der größenteils erhalten geblieben ist und mit moderner Wohnungsausstattung ergänzt wurde. Der alte Schriftzug “Kohleneingang” prangt über einem unserer 3,80 m hohen Fenstern und lässt mein Herz pumpern, dass wir bald zu Dritt ;-) an unserem Kamin sitzen und Rotwein, wahlweise Eierlikör und Rosésekt und für die Kleinste natürlich nur Wasser trinken. Dann darf auch der Winter kommen. Und wenns dann richtig kuschelig ist, gibts auch erste Einladungen zum mittrinken. Ich freu mich!

P.S.: Ein Roman ist es also nicht geworden, wir mussten uns weder mit unzähligen Maklern noch Mitbewerbern und x-fachen Selbstauskünften herumschlagen. Die gesparte Energie geht nun für die gemeinsame Einrichtung drauf, da wir auch dabei wissen, das Geschmäcker verschieden sind. Aber auch dazu irgendwann später mehr.

August 6th, 2011

Sugar in the Morning

Bye bye Size Zero, welcome Wohlstandsgenussbäuchlein….die Lotten essen gerne, gut und viel.
An unserem “Back to the 90″ Wochenende in der Hansestadt sind wir unserer Leidenschaft für die kleinen, feinen, kulinarischen Dinge im Leben ausgiebig nachgegangen.

Angefangen hat alles bei einem verspäteten Lunch in der Tarterie St.Pauli.
Der französisch/dänische Charme, der mit Liebe zum Detail eingerichteten Tarterie, nimmt einen schon beim Betreten in den Arm. Den Rest übernimmt der bezaubernde Fabio Haebel, Inhaber und Leckereinzubereiter.
Von Quiche, Nudeln, Cupcakes und selbstgemachter Limonade gibt es alles, was das Herz begehrt (wir danken an dieser Stelle dem Erfinder der Boyfriendjeans).

Tarterie St.Pauli, Paul-Roosenstr.31, Hamburg

Die Lotten lieben außerdem Kaffee, in rauhen Mengen und in nahezu jeder Variation.
Diese Liebe führte uns in das wunderbar, schnuckelige Mikkels was bekannt für seinen hervorragenden Filterkaffee ist.
Und da uns schon unsere Mütter gepredigt haben, dass man nicht ohne ein herzhaftes Frühstück die Strassen der Hauptstadt unsicher machen soll, haben wir dort auch gleich dieses zu uns genommen.
Und während man selbstgemachte Marmelade, Schokogugelhüpfchen und Brioche geniesst, kann man am Fensterplatz das Treiben auf dem Kiez beoabchten oder seinen Blick über das mit viel Liebe und sicherlich Unmengen an Flohmarktbesuchen zusammengesuchte Interieur schweifen lassen.

Mikkels, Kleine Rainstraße 10, Hamburg

Neben guter Musik, dem Sommerschlussverkauf, Ballerinas, Martini und volltättowierten Männern lieben die Lotten Suppen. Keiner püriert so gut wie die kleine Lotte und die gemeinsamen Suppenzubereitungsabende sind ein liebgewonnes Ritual. Und diese Suppenliebe führte uns ins LilliSu“.
Man fühlt sich zwischen den bunten Blumen und der nordisch, hellen Einrichtung wie auf einer Sommerwiese in Dänemark. Hier wird man mit selbstgemachten Nudelspezialitäten, hausgemachtem Kuchen und allerlei Teevariationen verwöhnt.
Besonders hat es uns die Rharbarberschorle angetan, die sich nun schon zu einer Lottenlebensliebe entwickelt hat.

Lilli Su, Große Rainstraße 18, Hamburg

Juli 7th, 2011

Summer in the City

Mai 6th, 2011

Herzenssache

Beide Lotten tragen jetzt nach unzähligen, wunderbaren, lustigen, alkoholisierten, tränenreichen, sonnendurchflutenden, musikalischen Jahren beide ihr Herz am rechten Fleck (in diesem Fall am rechten Handgelenk).

Mai 3rd, 2011

Ink

Oops we did it again.

April 12th, 2011

Nachschlag

April 1st, 2011

The Time of our Life

Dezember 25th, 2010

Relaunch

Die Lotten starten mit neuem Design (und hoffentlich 2 bis 3 Weihachtswohlfühlkilos weniger) in das neue Jahr.

Stay tuned.