Archive for ‘Manja’

Februar 4th, 2012

Zwischen Lillifeekeksen und Mehlnäschen

Jedes Jahr aufs Neue stellt sich Eltern die Frage:
“Wo feiere ich den Kindergeburtstag, ohne danach Tine Wittler zur Wohnungswiederherstellung in die eigenen vier Wände quetschen zu müssen ?!”

Bei meinen Kindern ließ sich diese Frage im letzten Jahr sehr rasch und unkomplizert beantworten.

Und zwar haben Beide ihren Ehrentag in den “Backmäusen” begangen, eine Backstube für Kinder.

Da es mehr Menschen auf dieser Welt geben sollte, die so leckere Sachen wie das Fräulein Horstmann produzieren, gibt es einen kleinen ehemaligen Tante-Emmaladen in Berlin-Zehlendorf, der sich dieser Aufgabe annimmt.

Hier können bis zu 15 Kinder (!) selbst Kekse backen (bei den Ausstechformen kann man zwischen den manchmal doch recht verschiedenen Kindervorstellungen wählen) Pizzateig kneten oder sogar auf Schatzssuche gehen.

Während das Geburtstagskind seine Geschenke auspackt, kann man entweder einen leckeren Kaffee geniessen oder sogar ganz zu Hause bleiben.

Natürlich darf man dann am Ende eines wundervollen Geburtstages seine selbstgemachten Leckereien auch mit nach Hause nehmen.

Also ran an den Tag und alle Berliner mal vorbeigehuscht! Ihr werdet es nicht bereuen.

Teigrollen und Naschen könnt ihr in der Seehofstrasse 40 in 14167 Berlin.

Happy Baking!

Januar 20th, 2012

Casetagram

Seitdem ich ein Telefon mit dem Apfelsymbol habe, knipse ich mit diesem kleinen, technischen Wunderwerk mehr, als das ich WhatsApp Nachrichten oder Muttianrufe tätige.
Und ziemlich schnell wurde ich Teil der Instagramcommuntiy.
Ein Netzwerk in dem man Fotos posten und bearbeiten kann. Nutzern folgen und deren Ergüsse “liken” kann.
Nicht nur, dass ich durch die unterschiedlichen Sichtweise und Alltagsaufnahmen unglaublich inspiriert werde, nein ich habe auch wunderbare Menschen kennenlernen dürfen.

Aber das soll nicht zum Haupthema dieses Beitrages werden.

Ich war lange auf der Suche nach einem ansehnlichen Schutz für das heißgeliebte Telefon.
Es sollte irgendwas individuelles sein und so wurde ich schnell auf “Casetagram” aufmerksam.
Hier kann man seine Lieblingsinstagramschnappschüsse auf ein weißes oder transparentes Cover pressen lassen und sich nach einiger Wartezeit über einen einzigartigen Telefonschutz freuen.

Die Erstellung geht einfach und schnell vonstatten (die größte Herausforderung liegt dabei sich für eine handvoll der besten Fotos zu entscheiden). Danach muss sich noch für ein Layout der Fotoplazierungen und einen oder keinen Filter entscheiden (dies passiert per Radomverfahren oder Drag `n Drop, bei dem jedes einzelne Foto auf seinen gewünschten Caseplatz gezogen werden kann)

Der Preis für das iPhone Case mit Instagram Fotos beträgt $34,95 und wird weltweit überall hin verschifft.
Ich musste ca. 3 Wochen warten (was ja nicht gerade zu meinen Stärken gehört) und durfte mich dann über das hier freuen:

August 6th, 2011

Sugar in the Morning

Bye bye Size Zero, welcome Wohlstandsgenussbäuchlein….die Lotten essen gerne, gut und viel.
An unserem “Back to the 90″ Wochenende in der Hansestadt sind wir unserer Leidenschaft für die kleinen, feinen, kulinarischen Dinge im Leben ausgiebig nachgegangen.

Angefangen hat alles bei einem verspäteten Lunch in der Tarterie St.Pauli.
Der französisch/dänische Charme, der mit Liebe zum Detail eingerichteten Tarterie, nimmt einen schon beim Betreten in den Arm. Den Rest übernimmt der bezaubernde Fabio Haebel, Inhaber und Leckereinzubereiter.
Von Quiche, Nudeln, Cupcakes und selbstgemachter Limonade gibt es alles, was das Herz begehrt (wir danken an dieser Stelle dem Erfinder der Boyfriendjeans).

Tarterie St.Pauli, Paul-Roosenstr.31, Hamburg

Die Lotten lieben außerdem Kaffee, in rauhen Mengen und in nahezu jeder Variation.
Diese Liebe führte uns in das wunderbar, schnuckelige Mikkels was bekannt für seinen hervorragenden Filterkaffee ist.
Und da uns schon unsere Mütter gepredigt haben, dass man nicht ohne ein herzhaftes Frühstück die Strassen der Hauptstadt unsicher machen soll, haben wir dort auch gleich dieses zu uns genommen.
Und während man selbstgemachte Marmelade, Schokogugelhüpfchen und Brioche geniesst, kann man am Fensterplatz das Treiben auf dem Kiez beoabchten oder seinen Blick über das mit viel Liebe und sicherlich Unmengen an Flohmarktbesuchen zusammengesuchte Interieur schweifen lassen.

Mikkels, Kleine Rainstraße 10, Hamburg

Neben guter Musik, dem Sommerschlussverkauf, Ballerinas, Martini und volltättowierten Männern lieben die Lotten Suppen. Keiner püriert so gut wie die kleine Lotte und die gemeinsamen Suppenzubereitungsabende sind ein liebgewonnes Ritual. Und diese Suppenliebe führte uns ins LilliSu“.
Man fühlt sich zwischen den bunten Blumen und der nordisch, hellen Einrichtung wie auf einer Sommerwiese in Dänemark. Hier wird man mit selbstgemachten Nudelspezialitäten, hausgemachtem Kuchen und allerlei Teevariationen verwöhnt.
Besonders hat es uns die Rharbarberschorle angetan, die sich nun schon zu einer Lottenlebensliebe entwickelt hat.

Lilli Su, Große Rainstraße 18, Hamburg

August 4th, 2011

Nimm das

Progess Tour 2011 Hamburg Die Stunden möchte ich eine Schachtel legen, in die ich Jahre später reinschauen kann und genau die Gänsehaut habe, die ich am 22.07.2011 hatte.

Ich war 13 vor 15 Jahren. Die Bravo war meine Bibel und mein Hobby waren damals schon Männer. Männer die tanzen und singen gleichzeitig und die echt gut aussahen. Da standen sie nun, die Männer, die damals auf dem Papier an den Wänden meines Zimmers waren. Die, die eine ganze Mädchengeneration in den Abgrund trieben mit dieser einen Pressekonferenz 1995, dem schrecklichen Designerretromusterhemd an Gary und den Worten: No more.

Take That

Wir sind erwachsen geworden, Robbie, Gary, Howard, Jason und Mark auch. Aber am Abend des 22.07.2011 war es wie früher. Das selbe Herzklopfen, die selben Choreographien, das Kreischen, das Anfassen, die Texte. Und das ganze auf einem Level, das doch 2011 entspricht. Vielleicht fühlt es sich deshalb so gut an. Mädchen sein und doch nicht am Montag in die Schule zu müssen. Sich das Take That Shirt zu kaufen und es cooler dennje zu finden. Die Show der Progress Tour 2011 war Wahnsinn. Eine riesige Bühne eingerahmt von einer Menschenfigur, später ein riesiger Mensch, der aus der Mitte der Bühne empor fuhr und am Ende mitten im Stadiom stand. Spiderman-artige Akrobaten, Ballerinas, Köstume wie es Theater, Zirkus und Musicals nicht besser könnten und dazwischen 4 Männer, die heute heißer sind als früher (sorry Mark, du nicht :-) ). Die fantastisch singen, tanzen (ja, auch wieder tanzen) und extrem entspannt rüberkommen. Ein Robbie, der Spaß hat, sein Soloteil hat und 50.000 Herzen klopfen im Takt von Angels. Und nicht nur Mädchenherzen, auch tausende Männer standen an der bis fast ans Ende des Innenraums reichenden Bühne. Alle textsicher und mindestens ein Becher mit den Gesichtern unserer Helden in der Hand, um die sich schon vorher am Bierwagen gerissen wurde.

Ein Konzert, dass in meiner Schachtel bleibt, für die Gänsehauterinnerungen, die zu Ü30-Pyjamaparties und zu Likören im Schaukelstuhl mit der Herzensschwester herausgeholt werden. Und auch da werden wir die Pray-Choreographien noch auswendig können.

Juli 7th, 2011

Summer in the City

Juni 25th, 2011

Verdammte Scheiße

…schlaf endlich ein.

Diesen Gedanken kenne ich als völlig übermüdete Kleinkindzweifachmutter nur zu gut.
Während die Kinder wie kleine Duracellhäschen durch ihr Hochbett hüpfen, denke ich an das druckfrische Gossipmagazin, was an diesem Abend wieder nicht gelesen wird, an das unangerührte Schwedenkleiderpaket dessen Inhalt man nur zu gerne vor dem heimischen IKEA-Spiegel nach recht und links schwingen würde und an den nun lauwarmen, verpaßten Martini auf dem man sich schon seit dem nachmittäglichen Spielplatzbesuch sehnt.

Als Adam Mansbach (Tochter einer damals zweijährigen Tochter) eines Abend so eine Horror-zu-Bett-Geh-Zeremonie völlig erschöpft überlebt hatte, postete er im Spaß auf Facebook, bald werde sein neues Buch „Verdammte Scheiße, schlaf ein“ (im Original: „Go the fuck to sleep“) erscheinen.
Aus dem Witz wurde ein Überraschungshit, welcher mit folgendem Vers beginnt:

„Das Schaf schmiegt sich an seine Lämmer.
Das Kätzchen schnurrt leise und fein,
Du liegst endlich in deinem Bett, mein Schatz.
Verdammte Scheiße, schlaf ein.”

Kaufen. Sofort. Hier.

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Mai 6th, 2011

Herzenssache

Beide Lotten tragen jetzt nach unzähligen, wunderbaren, lustigen, alkoholisierten, tränenreichen, sonnendurchflutenden, musikalischen Jahren beide ihr Herz am rechten Fleck (in diesem Fall am rechten Handgelenk).

Mai 3rd, 2011

Ink

Oops we did it again.

April 12th, 2011

Nachschlag

April 1st, 2011

The Time of our Life

März 5th, 2011

New York Diary- Before and after

Nun sind es nur noch wenige Wochen, bis sich die Lotten auf und davon machen, um sich einen Lebenstraum zu erfüllen.

Eine gute Gelegenheit um unser
“New York Diary – Before and after” zu starten.

In diesem werden wir von Reisevorbereitungen berichten, den Kampf gegen das Gepäckübergewicht austragen und natürlich live & direkt aus dem Big Apple berichten.

Zu Beginn verraten wir unserer geneigten Leserschaft, wo die Lotten ihr Haupt niederlegen werden und vor lauter neuen Eindrücken und Jetlag sowieso kein Auge zumachen werden.

Und zwar wird es dieses Hotel in Manhattan sein.
Dieses Hotel liegt ca. 1 Block zum Central Park, ca. 3 Blocks zur Carnegie Hall, ca. 800 m zur Metropolitan Opera und dem Lincoln Center for the Performing Arts.
Es verfügt über 24 Etagen und ist ein Hotel der Morgans Gruppe (ehemals Ian Schrager Hotels) und ist im hippen Philipp Starck Design.
Es erwarten uns eine eine stylische, 12 Meter hohe Lobby, deren Wände und Decken mit Efeuranken bedeckt sind, ein Restaurant+Bar, eine „Library” Bar mit Kamin und Billard, eine schöne Terrasse und Sonnendeck auf der 15. Etage mit Panoramablick (saisonal), Fitness-Center.



Bilder von hier.

Januar 8th, 2011

Dr. Marc Meier…bitte kommen!

Viele Frauenherzen hörten im September 2009 für einen winzigen Augenblick auf zu schlagen.
Gretchen heiratete einen Betrüger, ein mysteriöser Virus schlug um sich und Dr. Meier konnte sich schon wieder nicht seine Liebe zu Dr. Haase eingestehen.

Und dann war Schluss…..endlose DVD-Repeatmarathonabende wurden abgehalten, bis zum letzten Mittwoch.
Da kehrte das Team aus dem Elisabethkrankenhaus zurück auf den Bildschirm.

Ich erspare euch “Nichtserienjunkies” Einzelheiten, aber ich muß sagen, dass ich mehr erwartet hatte.
Weder eine Nora Tschirner (die ich sonst ohne Einschränkungen liebe und verehre) konnte mich überzeugen, noch die abstruse Story, die teilweise schon an eine schlechte amerikanische Klamauksitcom erinnerte.
Da war die mit kleinen Autos verzierte Unterhose von Dr.Khan noch das größe Highlight der Doppelfolge.

Von den kommenden Folgen erwarte ich bitte ein bisschen mehr Herz, ganz viel nackten Dr.Meier und mehr altes Gretchen, denn irgendwie entfernt die sich immer mehr von dem Normalopummelideal der vergangenen Staffeln.